Diät Tagebuch - Erfahrungen in meiner hCG Diät

hCG Diätphase 4 Tag – Mir gehts besser und besser

Artikel aktualisiert am von Alexander

Tag vier meiner Diätphase in der hCG Diät

Heute Morgen nach dem Aufstehen kann ich mein Glück kaum fassen. Keine Kopfschmerzen und auch keine Bauchprobleme. Die Entgiftung scheint ja bei mir schon weiter fortgeschritten zu sein oder mein Körper hat sich an die Unterzuckerung gewöhnt. Auf jeden Fall geht es mir heute Morgen richtig gut und ich freue mich darüber sehr.

Plastikdosen für die hCG Mahlzeiten unterwegs
Plastikdosen für die hCG Mahlzeiten unterwegs

Auch der Blick auf die Waage fällt heute wieder recht positiv aus, ich hab 300 g Gewicht verloren. Gut es wird einer von Euch sagen das es ja nicht viel ist 300 g, aber ihr müsst halt immer bedenken, dass die Entladung von Wasser und Glykogen in den ersten Tagen stattfindet. Danach verliert man quasi nur noch Fett und wenn man Pech hat Muskulatur.

Bei meiner Diät handelt es sich um einen Test und da ich Skeptiker bin gehe ich momentan noch davon aus dass ein Teil davon Muskulatur ist. Der Erfinder der hCG Diät (Dr. Simeons) verspricht ja keinen Muskelverlust während der Diät. Da ich selbst Kraftsportler und Bodybuilder bin (natürlich nur als Hobby) reagiere ich auf einen möglichen Muskelverlust etwas extrem und das war auch eine meiner Sorgen beim Selbstversuch mit dieser Diät.

Naja, denke ich mir: „wer nicht riskiert, kann auch nichts gewinnen“.

Die ganzen Muskeln bringen dir auch nichts wenn Du fett bist“, denke ich heimlich bei mir und hole mir meinen Kaffee mit Zuckerersatzstoff und setze mich aufs Sofa zum Aufwachen. Während ich Fernsehe checke ich meine Verkaufsstatistiken auf meinem Handy und denke darüber nach das die Diät bis jetzt sehr gut läuft.

Immerhin ist heute mein vierter Diättag und ich verspüre absolut kaum Hungergelüste oder irgendwelche „Fressattacken“ – die einzige Ausnahme war gestern Nachmittag, wo ich einen ganz leichten Wunsch verspürte etwas zu essen, nachdem mir im Büro ein leckeres, frisches Holzofenbrot ins Auge gefallen war. Danach dachte ich auch noch an einen leckeren, trockenen Reis. Wie krank oder? Wer steht schon auf trockenen Reis, aber nach den drei Tagen ohne Kohlenhydrate oder fast ohne Kohlenhydrate steht mir der Sinn nach solchen Speisen.

Aber wie gesagt: das war die einzige Ausnahme und das dauerte auch nur ungefähr 10 Minuten. Danach war wieder alles o. k. und ich hab nicht mehr drüber nachgedacht. Ich betone das immer wieder, weil es für mich echt faszinierend ist. Ich hab schon einige Diäten in meinen 42 Lebensjahren gemacht und ich hatte immer Hungergelüste und auch Rückfälle. Und zwar schon nach wenigen Tagen.

Und dieses Mal habe ich zum ersten Mal (fast) absolut keinen Drang irgendwas zu essen. Das letzte Mal wo dies der Fall war, habe ich eine Protein Diät gemacht, mit vielen Proteinshakes und auch sehr wenig Kohlenhydrate und Fett. Aber da war dieser Effekt erst nach 2 bis 3 Wochen zu verspüren und dieses Mal ging es mir von Anfang an so.

Vielleicht ist ja doch was an dieser Diät dran. Bei meinen Recherchen im Vorfeld für diesen hCG Diät Test hatte ich auch viel Negatives über die hCG Diät, Stoffwechseldiät und auch über die Stoffwechselkur gelesen und frage mich jetzt, ob vielleicht jeder Mensch unterschiedlich reagiert auf diese hCG Globuli oder Tropfen. Ich bin nämlich immer noch fest davon überzeugt, dass das Geheimnis dieser Diät entweder die null Kohlenhydrate Politik oder die Globuli sind. Ich kann aber nicht sagen, welcher Faktor der entscheidende ist. In diesem Moment kommt mir der Gedanke, dass ich nach Abschluss der sechs Wochen (nach Diätphase und Stabilisierungsphase) eventuell es mal ausprobieren sollte bei einem normalen Ernährungstag die Globuli auch zu nehmen.

Mit einem normalen Ernährungs-Tag meine ich einfach einen kalorienreduzierten Ernährungs-Tag an dem ich trotzdem die Globuli nehme. Wenn man dann eine schnelle Kohlenhydratequelle, wie zum Beispiel einen Schokoladenriegel isst, dann müsste man eigentlich ca 2 Stunden später deutliche Heißhunger Gefühle haben wenn der Blutzuckerspiegel dann wieder abfällt. Naja. Ich schau mal. Jetzt halte ich mich erst mal hundertprozentig korrekt an meine Form der hCG Diät.

Ich weiß auch immer nicht so genau wie ich das jetzt nennen soll.

Ist das jetzt eine Stoffwechseldiät, eine hCG Diät oder ist es eine abgewandelte Stoffwechselkur?

Bildet Euch selber ein Urteil. Ich habe hier genau ein genaues Einnahmeschemata erstellt und die genaue Menge der entsprechenden Nahrungsergänzungsprodukte. Im Prinzip ist es eine hCG Diät mit zusätzlichen Nahrungsergänzungsmitteln stammend aus Empfehlungen im Bereich der Diäten in der Sportnahrung und in der Stoffwechselkur. Bei der Stoffwechselkur hat die allerdings noch weitere „sogenannte Vitalstoffe“, wie das genannt wird und die habe ich jetzt hier bei meiner Form der hCG Diät nicht. Übrigens sind Vitamine und Mineralstoffe auch Vitalstoffe :) Nur mal als Denkanstoss!

Wie ich dazu stehe habe ich Euch ja schon eingangs geschrieben.

Sonst gab es an dem heutigen Tage keine besonderen Auffälligkeiten. Meine Mahlzeiten waren wieder recht einseitig, da ich unter der Woche einfach keine Lust habe irgendwelche Kochexperimente abends zu machen und so habe ich wieder meine Hähnchenbrust mit Salat und einmal mit Gemüse gegessen und meinem speziellen Gewürzdressing. Natürlich hat es nur die erlaubten Sachen drin und ich halte mich auch tatsächlich an die angegebenen Mengen.

Wahrscheinlich ist das bei meinem Körpergewicht etwas übertrieben, aber ich will ja wirklich einen realistischen Test. Deswegen liegt meine Kalorienaufnahme tatsächlich bei 500 bis 600 kcal. Und das obwohl ich auch noch Sport mache, bzw. versuche zu machen.

Sport fällt mir in diesem Kaloriendefizit schwer!

Denn offen und ehrlich gesagt habe ich in den letzten Tagen überhaupt keinen Antrieb gefunden abends um 22.00 Uhr noch meinen Sport auszuüben. Wie ich schon geschrieben hatte bin ich ein begeisterter Kraftsportler und Bodybuilder und trainiere seit ich 16 Jahre alt. Da ich mit 16 als Teenagern ein ziemlicher „Schmecht“ war, hatte ich damals damit angefangen weil mein Bruder ein sehr guter Bodybuilder war.

Gut damals waren es die Zeiten von Arnold Schwarzenegger und Co und die Filme und der Mann haben mich total begeistert. Nicht mal unbedingt besonders wegen seiner unglaublichen Muskelmasse, sondern vor allem wegen seines Charakters. Ich weiß das klingt jetzt komisch, aber ich habe jedes Buch gelesen was über ihn zu bekommen war damals und hab das auch heute noch im Bücherregal.

Da fällt mir ein, das könnt ich mal wieder zur Hand nehmen. Ist ein gutes Motivationsbuch. Auch wenn es nicht dafür gedacht ist! Wenn man seine Geschichte liest, dann sieht man einfach welchen unglaublichen Willen Arnold immer hatte in seinem Leben und er hat alles erreicht was er wollte. Dabei kann man sich natürlich darüber streiten ob es Sinn macht 60 Kilo Muskelmasse drauf zu packen und dann auf der Bühne mit dem Posingslip seine Muskeln zu präsentieren, aber darum geht es überhaupt nicht.

Der Mann kommt aus einfachen Verhältnissen in der Steiermark und hat sich mit eigenen Mitteln ganz nach oben gearbeitet. Und zu meiner Jugendzeit war er einfach der Held des Kinos. Natürlich haben mich auch seine Muskeln etwas fasziniert und ich wollte als geborener „Schmecht“ einfach auch ein wenig Muskelmasse aufbauen.

Natürlich hatte ich nie das Ziel und hätte es auch nie schaffen können vergleichbare Muskeln aufzubauen, besonders nicht ohne irgendwelche chemischen Mittel. Aber ich fand auch das Training sehr faszinierend und bin deswegen auch so lange dabei geblieben. Ich glaube nicht das jemand 30 Jahre lang einen Sport ausübt nur weil er Muskeln aufbauen möchte. Ich habe oft in meinem Leben auf das Bodybuilding verzichtet, weil es mir doch als ziemliche Zeitverschwendung vorkam und ich auch nicht so eitel bin, dass ich jetzt irgendwie meinen Bizepsumfang messen würde.

O. k. ich geb zu, das habe ich aus Neugier schon zwei oder dreimal immer im Leben getan, aber eigentlich interessiert es mich nicht, ob ich gerade 44 cm Oberarmumfang habe oder 43 cm. Aber aus Neugier macht man sowas natürlich, aber das erste Mal wo ich das machte war glaube ich nach zehn Jahren Training. Ich sag immer: die Wahrheit ist der Spiegel.

Was interessiert mich welchen Oberarmumfang oder welchen Brustumfang ich hab, wenn ich aussehe wie eine „fette Wurst“. Bringt mir überhaupt nichts. Ich war schon immer der Meinung man sollte durchtrainiert sein, aber nicht übertrieben. Ich bin ein Genießer und esse gern und lebe gern und trinke auch gern mal Alkohol und um wirklich erfolgreich zu sein in dem Sport muss man schon ziemlich asketisch sein oder man haut sich halt mit allen chemischen Mitteln voll, was für mich nie infrage kam.

Dafür habe ich im Lauf meiner Trainingszeit und meiner beruflichen Laufbahn im Sportbereich zu viele Menschen gesehen, die mit extremen körperlichen Beschwerden chronischer wie akuter Art aufgrund dieser Mittel zu kämpfen hatte. Das war es mir nie Wert und mein Ego war dafür wahrscheinlich nicht groß genug.

Aber wie gesagt Arnold war mein großer Held und nicht in dem Sinne dass ich jetzt gerade ein riesiger Fan oder sowas wäre. Dafür habe ich nicht das Naturell – ich hatte auch nie ein Popstar den ich irgendwie angehimmelt hätte. Ich kann über sowas nur lachen, wenn sich jemand sein Raum mit irgend welchen Postern von einem Sänger, Schauspieler oder Sportler vollklebte. Das sind alles nur Menschen und ehrlich gesagt habe ich mehr Respekt vor einem Atomphysiker, als vor einem Sänger der auf der Bühne steht und irgendeinen Song singt, den er nicht mal geschrieben hat, runter sinkt. Aber die Leute sind halt so. Steht jemand auf der Bühne und kommt ab und zu im Fernsehen, dann werden schon alle ganz feucht.

Interessiert mich eigentlich nicht, aber wie gesagt ich will damit nur klarmachen er war vom Charakter und von seinem Lebenslauf her für mich schon ein Vorbild und zwar das einzige was ich jemals hatte im Leben. Mein Vater war nicht gerade das geborene Vorbild und wir hatten nie eine gute Beziehung zueinander und ebenso meine Mutter nicht, so das ich hier etwas Mangel hatte und mich eher an diesem Mann orientierte.

Was gar keine schlechte Idee war. Denn obwohl ich aus sozial schwachen Verhältnissen stamme, habe ich es inzwischen immerhin zu einem Prädikatsexamen in einem Diplomstudiengang gebracht und bin auch beruflich nicht ganz unerfolgreich gewesen. Nicht schlecht für ein der sein Weg so angefangen hatte wie ich. Aber genau das war wahrscheinlich der Grund wieso Arnold mich so faszinierte. Er kam ebenfalls aus einfachen Verhältnissen, zwar nicht aus so sozialschwachen wie ich, aber trotzdem musste er sein Weg selber gehen und hat das eben schon in sehr jungen Jahren getan.

Aber bei dem Gedanken kommt mir noch ein weiterer Gedanke. Komischerweise ist auch mein Bruder ziemlich erfolgreich für die schlechten Voraussetzungen die wir hatten.

Vielleicht braucht man einfach diesen Tritt in den Arsch um Motivation im Leben aufzubauen.

Wenn Du natürlich schon die Erbschaft von zwei Häusern unten paar 100.000 € im Blick hast, dann fällt es wahrscheinlich schwerer sich zu motivieren. Dazu kommt natürlich noch das diese Kinder schon in ihrer Jugend und Kindheit mit allem möglichen vollgestopft werden was man für Geld kaufen kann und die Motivation irgendetwas aus sich zu machen lässt da meiner Meinung nach natürlich zu wünschen übrig.

Wir haben zu Geburtstagen und Weihnachten eigentlich so gut wie nichts bekommen, wünsche außerhalb irgendwelcher 20 DM Geschichten waren sowieso nicht drin und Taschengeld hat man eigentlich auch kaum gekriegt. Deswegen haben wir alle schon in jungen Jahren gearbeitet und ich hatte schon mit zwölf angefangen damals Zeitungen auszutragen und zwar nicht irgendwie eine halbe Stunde die Woche, sondern 6-8 Stunden die Woche.

Eigentlich war das gar nicht erlaubt, aber ich hab bei der Bewerbung einfach gesagt ich bin schon 13. Da ich schon immer sehr groß war und älter aussah haben es mir die Leute auch geglaubt und es war ihnen wahrscheinlich auch egal. Auf jeden Fall konnte ich dann mit 8 Stunden Zeitung austragen mir einige Mark extra verdienen und hatte immer schon mein eigenes Geld. Das zog sich dann so durch mein Leben durch. Mit 17 hatte ich mehr Geld wie die meisten meiner Mitschüler, weil ich schon das ganze Wochenende gearbeitet hab.

Auch während meinem Studium habe ich die Woche 20-30 Stunden gearbeitet und gleichzeitig studiert. Es war auch wenn es sich vielleicht nicht so anhört aber gar nicht so schlecht. Denn dadurch lernst Du einfach das Du im Leben was tun musst wenn Du was erreichen willst.

Gejammere und Geweine gab’s bei mir nie. Das haben auch meine Mitstudenten immer ziemlich gut gefunden, dass ich einfach immer Power hatte. Obwohl ich morgens um 3:30 Uhr aufstehen musste, um bei der Post Briefe zu sortieren von 4 Uhr bis um 8:30 Uhr und danach direkt zu Uni watschelte um an der Uni bis abends um neun in der Bibliothek noch nach den Vorlesungen zu lernen habe ich mich nie irgendwie darüber beschwert.

Ich hatte ein klares Ziel und das war einfach ein verdammt guter Abschluss an der Universität Stuttgart im Diplomstudiengang technische Betriebswirtschaftslehre zu erreichen und das hatte ich eigentlich meinem Vorbild zu verdanken. Denn bei dem wars genau so, der hat einfach gesagt er geht nach München trainieren und wird der beste Bodybuilder aller Zeiten und das hat er auch geschafft. Danach wusste er schon genau er geht in die USA um Filme zu drehen und wird einer der bestbezahlten Filmschauspieler. Das hatte auch geschafft.

Und er wusste schon am Anfang, dass er einmal in die Politik gehen wollte und zwar nicht in Österreich, sondern in den USA was als Österreicher ziemlich schwierig ist. Und er wurde Gouverneur von Kalifornien. Fantastisch oder. Jetzt rede wieder Filme, was ich auch irgendwie cool finde. Ein alter Mann der noch mal Terminator dreht und körperlich für sein Alter wirklich noch top in Form ist. Wenn ich mir da so manchen 30-jährigen anschau der schon seine Bierbauchkugel mit seinen stäbchenärmsten durch die Gegend schiebt, dann wird mir manchmal wirklich traurig ums Herz. Aber so ist es halt nur!

O. k. das weiß ich wirklich interessant für meine hCG Diät, aber das war mein Gedankengang über den Tag. Beruflich was ein schöner und entspannter Tag und ich hab mich wieder hundertprozentig an meinen Ernährungsplan gehalten.

Schon Abend und die Diät läuft bs jetzt perfekt

Am Abend denke ich mir: schon Freitag und eigentlich war die Diät bisher ein Klacks. Und dabei ist so ein Ding mit Plastikdosen mit irgendwelchen vorportionierten Essenseinheiten rum zu laufen eigentlich überhaupt nicht mein Ding. Ich bin normalerweise was das Essen angeht und auch leider in vielen anderen Bereichen meines Lebens relativ unorganisiert und mache sehr viel spontan.

Hört sich toll an, ist es aber eigentlich nicht. Ich hab schon immer Leute bewundert die sehr diszipliniert ihre Sachen durchziehen und immer einen Plan haben. Auf der anderen Seite Seite finde ich es aber auch sehr langweilig. Aber ich leb ja im Schwabenländle in Stuttgart und hier sind die Planer ja schon in der Vorherrschaft. Wenn Du hier Deine Kehrwoche nicht machst klingelt am nächsten Tag der Nachbar und beschwert sich. Und das haben auch unsere Mitbürger schon intus, die keine Schwaben sind :)

Hat mich schon immer fasziniert, wie die Schwaben jedes Blättchen suchen auf dem Boden.

Ich hatte als Student einmal einen Chef, der im besten Viertel Stuttgarts (Killesberg) eine 20 Millionen Villa hat und sein Nachbar ebenso. Der Nachbar war tatsächlich so kleinkariert, dass er sich bei meinem Chef über dessen mangelhafte Kehrwoche beschwerte :=)

Der sagte folgendes zu ihm: „Wenn du Blättchen fangen willst auf meinem Bordstein, dann kannst du das gerne tun“. Fand ich sehr witzig. Selbst in besten Kreisen ist die Kehrwoche im Schwabenland sehr wichtig!!

Ich bin ja kein gebürtiger Schwabe und nur ein „reingschmeckter“ (So sagen das die Schwaben, denn eigentlich gehörst du nie dazu.) und deswegen kann ich das vielleicht nicht verstehen. Alles hat hat seine Vorteile und Nachteile. Wahrscheinlich sind die Schwaben deswegen so reich weil sie so pedantisch und genau sind. Das kann aber auch extrem nerven und manchmal frage ich mich ob ich hier für den Rest meines Lebens bleiben soll.

Aber auf der anderen Seite ist mir das Schwabenländle auch richtig ans Herz gewachsen, obwohl ich kein richtiges Schwäbisch schwätze kann, aber so a bissle geht schon. Fahr ich allerdings auf die schwäbische Alb und höre die Ur-Schwaben reden, dann muss ich mich teilweise echt hart konzentrieren um irgendwas zu verstehen. So gesehen ist es in Stuttgart natürlich viel besser. Je weiter Du aus der Innenstadt rauskommst desto mehr wird geschwäbelt gilt und je weiter Du in der Innenstadt bist, desto weniger.

Das liegt natürlich auch an der hohen Ausländerquote in Stuttgart. Was ja kaum einer weiß ist das Stuttgart den höchsten Ausländeranteil aller deutschen Städte hat. Wir haben 40 % Ausländeranteil und jeder der bisher gedacht hätte Berlin währ Spitze der irrt. Ich hab das auch erst vor kurzer Zeit erfahren, als ich eine Statistik gelesen habe aufgrund der Pegida Ausschreitungen in Dresden. Der Witz an der ganzen Geschichte war ja, dass Dresden gerade mal einen Ausländeranteil von 2 % hat und dort wieder Leute auf die Straße gehen. Die haben doch in ihrem Leben noch überhaupt kein Ausländer gesehen und beschweren sich über die vielen Ausländer :) So ein Witz ist das. Naja D…. gibt’s halt überall!

In Stuttgart haben wir wie gesagt 40 % Ausländeranteil und alles ist super. Ich liebe das. Meine Frau ist ja auch aus dem früheren Jugoslawien, hat inzwischen aber einen deutschen Pass. Aber nicht dass ihr denkt das mich das irgendwie interessiert hätte was für einen Pass meine Frau hat. Wir sind schon zusammen seit wir 17 Jahre alt sind und vor einem Jahr hat sich dazu entschlossen dann ihren serbischen Pass zurückzugeben und einen deutschen Pass anzunehmen. Ich finde das nicht schlecht aber im Prinzip denke ich ist es völlig egal welchen Pass Du hast.

Diese da ganze Diskussion die wieder aufgekommen ist wegen den ein paar Deppen ging mir sowieso völlig auf den Sack. Nur weil ein paar Irre auf der Straße demonstrieren, muss ich doch nicht wieder darüber die ganze Gesellschaft darüber diskutieren. Wir haben doch überhaupt gar kein Problem: wir haben ein paar rechtsradikale und ein paar linksradikale und wenn man das auf die absolute Bevölkerung umlegt, dann ist das nur doch nur ein ganz kleiner Anteil. Ein paar Deppen gibst leider immer und denen sollte man nicht zuviel Aufmerksamkeit schenken.

Sowieso plädiere ich seit Jahren für eine neue Nachrichtensendung. Wenn du dir jeden Tag dauernd im TV, Zeitung und sonstwo die Nachrichten durchließt, dann kannst du ja nur depressiv werden. Nur negatives, wo du hinsiehst. Aber das liegt einfach daran, das unsere tollen Schreiberlinge und Redaktionen nur über negatives berichten! Warum eigentlich? Hat das irgendjemand so gesetzlich festgelegt?

Ich will auch eine Nachrichtensendung oder Zeitung, die nur über positives in der Welt berichtet.

Ein paar Anregungen dazu:

  • Neue, fertiggestellte Entwicklungsprojekte weltweit (Schulen, Kindergärten, Investitionen..)
  • Tolle Leistungen bei Jugend forscht
  • Neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus Technik und Medizin
  • Interessante Leute, die etwas zum Guten bewegen
  • und so weiter.

Diese Nachrichten will ich auch mal sehen und ich bin sicher, es hätte eine größere Einschaltquote als all die Kriege, Morde, Bespitzelungen und Co.

Denn es geht doch immer nur um die Quote. Ich hoffe nicht das wir Menschen schon so degeneriert sind, dass wir uns nur noch am Negativen „aufgeilen können“.

Wenn ich so manchen Gaffer bei schwerenAutounfällen mit seiner Handykamera filmen sehe, dann würde ich am liebsten aussteigen und enfach zuschlagen! Ja, das mag nicht gesellschaftlich akzeptiert sein, aber das ist mein Gefühl bei der Sache. Aber zum Glück (so hoffe ich) ist das die Minderheit.

Was ich aber tatsächlich manchmal feststellen muss ist so eine unterschwellige Abneigung. Aber auch das eigentlich relativ selten. Und das ist halt oft der Witz das gerade Leute die überhaupt keine Ausländer in ihrem Bekanntenkreis haben bei solchen Organisationen sind. Wo ist denn ihr Problem. Sollen sie doch auf Mallorca in eine deutsche Konklave ziehen wenn sie andere Kulturen stören.

Ok, hatte mal wieder nichts mit meiner hCG Diät zu tun, aber das musste mal raus :)

Bis morgen, Euer Alex

Alexander

Seit über 4 Jahren beschäftige ich mich nun mit der hCG Diät. Erst habe ich die Diät selber getestet und damit 17 kg abgenommen. Um mich selber zu motivieren habe ich gleichzeitig www.hcg-diaet-buch.de gestartet, und jeden Diättag in meinem Tagebuch festgehalten. Seitdem unterstütze ich auf meinem kleinen Blog andere Diäthaltende und liefere Infos rund um die "Hollywood Diät" Mehr Infos über mich findet ihr hier.

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4 Kommentare

  1. Hola,
    heute bin ich irgendwie leichtfüßig aufgestanden und auf die Waage gesprungen, die zeigt nämlich 104,3 und ich kann es nicht fassen. Erinnere mich daran als ich es mal mit einer LowCarb Diät versucht hab und am Ende doch wieder nur an Heisshungerattacken gescheitert bin. Und hier ist es so einfach. Kein heisshunger auf Cola, auf Burger, Pizza… Zum essen gabs Forelle 130g mit Gurkensalat im Joghurtdressing, strikt nach Vorgaben der erlaubten Zutaten. Abends greifen ich zu Magerquark mit TK Beeren, das hat was:)) Vorm Schlafengehen ein Glas Wasser mit Flohsamenschalen. Sättigt gut.

    1. Das freut mich, dass Du auch keinen Hunger hast. Das zeigt aber auch dass Du Dich komplett an die zuckerfreien Lebensmittel hältst. Viele essen dann doch irgend ein Dressing was voll mit Zucker ist und kriegen Heißhunger. Super!,

  2. So, die ersten Tage habe ich hinter mir..

    Die beiden Schlemmertage habe ich sehr Ernst genommen … Von Montag auf Dienstag könnte ichkaum schlafen.. Erstens war mir spuckend übel, dank der Fresserei und zweitens wusste ich nicht, ob ich mit so wenig Essen klar komme. Allerdings bin ich ja fasten erprobt..

    1. Tag 82,1 kg
    2. Tag 79,9 kg
    3. Tag 78,8 kg
    Heute 78,3 kg

    Am 2ten Tag hatte ich leichte Kopfschmerzen aber das würde nach Erhöhnung der Trinkmenge deutlich besser.

    Bisher muss ich sagen .. TOP !

    Nervig ist das einstellen vom trinken.. 20 min vor und 20 min nach den globolies… Aber das wird auch schon besser ..

  3. Hallo Alexander:-)
    Heute war die Waage wieder ganz Klasse. -0,6kg. Ich hab zwar ab und an schwache Momente. Aber im großen und ganzen finde ich es einfacher als gedacht. (Zumindestens jetzt)
    Da ich für meine Kinder anders koche ist es natürlich immer eine Versuchung aber wie gesagt, im Moment läufst :-)
    Lieben Gruß
    Sabrina

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