Diät Tagebuch - Erfahrungen in meiner hCG Diät

HCG Diät Erfahrung – 1. Tag der Diätphase

Artikel aktualisiert am von Alexander

Wie jeden Montagmorgen freue ich mich darüber, dass ich aufstehen kann. Nein im Ernst, nach den zwei Ladetagen konnte ich nicht ganz so gut schlafen und mein Magen hat mich schon ein wenig geplagt. So viel Nahrung ist der einfach schon lange nicht mehr gewöhnt. Denn da wir die zwei Ladetage unserer hCG bzw. Stoffwechselkur ernst genommen haben, haben wir jeweils ca. 14 4000-6000 cal pro Tag zu uns genommen.

Hälfte vom Hähnchengeschnetzeltem in die Plastikdose
Hälfte vom Hähnchengeschnetzeltem in die Plastikdose

Nachdem ich aufgestanden bin und langsam ins Bad stolpere, stelle ich mich jetzt erst mal auf die Waage und erwarte den großen Schock. Am Samstagmorgen, dem letzten Tag vor unserem ersten Ladetag dem Ostersonntag, hatte ich 101,8 kg auf die Waage gebracht. Nach dem vielen Futtern, habe ich so ein wenig Sorge darüber was die Waage mir jetzt anzeigt.

Der Gewichtsschock nach den ersten beiden Ladetagen der hCG Diät

Also elektronische Waage eingeschaltet, gewartet bis null angezeigt wird und drauf gestiegen. Die Zahlen rotieren aber ich sehe schon Schlimmes: am Ende bleibt sie bei sage und schreibe 103,6 kg stehen. D.h. ich habe in den zwei Ladetagen unglaubliche 1,8 Kilo Gewicht zugelegt. Ich bin total frustriert!

Schlimmer noch als keine Abnahme in einer Diät auf der Waage morgen zu sehen ist für mich eine Zunahme. Ich hatte natürlich nach den Ladetagen nichts anderes erwartet, aber 1,8 Kilo – das ist schon der Hammer! Ich beruhige mich damit, dass das meiste sicherlich nur Wasser und Glykogen ist.

Als Erklärung dazu: Kohlenhydrate werden im Körper als Glykogen in der Muskulatur gespeichert. Auf 1 g Glykogen werden ca. 3 g Wasser mit im Muskel gespeichert. Da ich vor diesem Samstag ein hartes Training nach mich gebracht habe und noch relativ wenig gegessen habe mit Voraussicht auf meine Ladetage, war ich am Samstag relativ wenig Wasser und Glykogen in der Muskulatur gespeichert.

Bei meinem Gewicht ist so eine Gewichtszunahme durch eine Kohlenhydrat-/ Wasserspeicherung von 2-3 Kilo durchaus möglich in zwei Tagen. Mit der Gewissheit, dass meine Muskelzellen jetzt prall gefüllt sind kann ich mich ein wenig abregen und gehe davon aus das vielleicht von diesen 1,8 kg maximal 500 kg Fett ist. Denn wissenschaftlich gesehen benötigt der Körper für eine Gewichtszunahme von 1 kg Fett genau 7000 kcal. Da ich maximal 10-12.000 kcal gegessen habe (Beide Tage zusammen) und bei meinem Gewicht durchaus einen Kalorienverbrauch von 2500 bis 3000 kcal pro Tag habe, kann eine Gewichtszunahme von 1,8 kg Fett unmöglich sein.

Die Gewichtszunahme nervt heftig

Das ist mir schon klar, aber die Anzeige auf der Waage nervt mich trotzdem extrem an. Meine Frau hat im Bad neben der Waage auf die Waschmaschine ein Zettel gelegt. Auf dem Zettel werden ich und meine Frau die nächsten Wochen jeden Tag unser Gewicht eintragen.

Typisch meine Frau, denkt wieder an alles. Ich sehe schon, dass sie auf 70,1 kg ist. Ich kann mir vorstellen wie sie heute Morgen angenervt war, denn sie hatte vor den Ladetagen 68 kg. Das bedeutet ebenfalls wie ich eine extreme Gewichtszunahme. Das beruhigt mich wieder ein wenig, denn mein rationales Denken sagt mir, dass eine Fettzunahme in dieser Höhe mit dieser Kalorienaufnahme nicht möglich ist. Also gut, nehme ich halt wie es ist und bin traurig darüber :-)

Auf dem Rückweg aus dem Bad greife ich in meine Pillenbox und nehme die erste Portion Kapseln. Da ich morgens nach dem Aufstehen erst mal was trinken muss, kann ich die erste Ladung Globuli noch nicht nehmen.

Denn wie beim Einnahmeschemata im Diätplan erklärt, darf vor der Einnahme und nach der Einnahme der Globuli 20-30 Minuten nicht getrunken werden. Hier gibt es auch wieder zahlreiche Diskussionen im Internet von alles angeblichen Experten, aber ich habe mich für die 20 Minuten entschieden, denn ich kann morgens nicht stundenlang daheim rum sitzen bis ich meine Globuli nehme. Da man die Globuli auch vor dem Essen nehmen sollte, ist das ein Problem. Also habe ich mich dafür entschieden, 20 Minuten davor und danach. Schließlich habe ich noch ein Leben und muss gucken das Kohle reinkommt.

Erythritol statt Zucker

Ich mach mir mein Kaffee und denke jetzt schon mit schaudern über meinen Zuckerersatzstoff Erythritol nach. Ich habe ja schon vorher getestet und er war zwar jetzt meine erste Wahl, da ich mit dem Stevia geschmacklich überhaupt nichts anfangen konnte und auch mit den anderen Zuckerersatzstoffen die ich probiert hab, aber trotzdem schmeckt er mir im Café nicht besonders.

Aber besser wie kein Süßstoff und deswegen nehme ich es. Ist auch nicht ganz billig. Ein Kilo hat mich im Reformhaus stattliche 16 € gekostet. So viel habe ich noch nie für Zucker ausgegeben. Aber es ist ja kein Wunschkonzert :-)

Da ich einen süßen Kaffee möchte, habe ich wohl etwas zu viel reingeschüttet, was sich dann auf dem Sofa mit meinen Kaffee feststellen muss. Es schmeckt wirklich nicht besonders. Aber mich beruhigt der Gedanke, dass Geschmacksnerven sich bekanntlich innerhalb von kurzer Zeit an neue Geschmäcker gewöhnen. Gleichzeitig kommt bei mir der Gedanke auf, dass ich vor vielen Jahren, wo ich den Umstieg von Coca-Cola mit Kalorien auf Coca-Cola light gemacht hatte, eine ähnliche Abneigung gegen Coca-Cola light hatte.

Schon kurze Zeit später konnte ich keine normale Coca-Cola mehr trinken, sondern nur noch Coca-Cola light. Es schmeckte mir jetzt einfach viel besser. Der klare Beweis für mich, dass sich die Geschmacksnerven anpassen. Gleiches kann ich von einer Diät, die ich vor mehreren Jahren gehalten habe, über Vollkornbrot mit Putenbrust berichten. Am Anfang konnte ich es kaum essen, danach hatte ich richtigen Heißhunger darauf. Außerdem „kommen nur die Harten in den Garten“ – und deswegen wär es sehr lächerlich wenn ich schon hier am ersten Tag schlapp mache.

Also Kaffee mit Zuckerersatzstoff!

Den Kaffee muss ich natürlich jetzt besonders schnell trinken, was mich auch nervt, weil ich den normalerweise genieße und ein wenig TV schaue morgens. Da ich aber nach den Globuli ja 20 Minuten nichts trinken darf, muss ich schauen das ich den Kaffee schnell runter schlürfe, damit ich rechtzeitig zur Arbeit komme.

Nach 20 Minuten nehme ich meine fünf Globuli Gonadotropin (hCG Globuli) und packe meine Sachen und fahre zur Arbeit.

Ich merke das ich ziemlich frohen Mutes bin, weil ich das Gefühl habe diese Diät locker durchzuziehen. Klingt eigentlich lächerlich am ersten Tag, aber ich hab irgendwie so ein Gefühl, dass wir das locker hinkriegen. Meine Freundin Claudia sagte mir beim letzten Treffen, nachdem wir uns über die Diät unterhalten haben: „es sind doch nur drei lächerliche Wochen in Deinem Leben“ und damit hat sie eigentlich recht.

Dieser Gedanke schwirrt mir jetzt durch den Kopf. Eigentlich sind es ja sechs Wochen, aber die Stabilisierungsphase ist dann nicht mehr ganz so hart, weil mehr Kalorien zugenommen werden können. Auf der Fahrt zur Arbeit denke ich darüber nach, dass Claudia völlig recht hat. Was sind schon drei oder sechs Wochen im Leben. Quasi nichts.

Wer schlank sein will, muss sich entscheiden!

Aber die letzten Monate hatte mich mein Übergewicht extrem genervt und ich denke ich sollte dem jetzt einen Schlussstrich setzen. Das einzige was mich davon abhält ist meine feste Entscheidung. Letzte Woche hatte ich zufällig beim aufräumen meines Bücherregal ein Buch wieder in die Finger bekommen, dass ich vor einigen Jahren schon gekauft hatte.

Das Buch heißt: Es ist Deine Entscheidung

Und damals fand ich es ziemlich abstrakt und um ehrlich zu sein hielte ich es damals für einen Fehlkauf. Aber als ich es beim aufräumen in die Finger bekam, beschloss ich dem Buch noch mal eine Chance zu geben und es zu lesen. So hatte ich es vor ca. einer Woche noch mal durchgelesen.

Es ist nicht wirklich dick und relativ leichte Kost, so das ich das an einem schönen Sonntagnachmittag ohne Probleme durchgelesen hatte. Seit meinem Studium bin ich Schnellleser und kann deswegen relativ schnell leichte Texte lesen. Bei schweren Texten geht das leider nicht. Ein Satz aus diesem Buch ist mir quasi ins Gedächtnis eingebrannt. Es ist alles Deine Entscheidung!

Eigentlich Ein Satz über den ich vor mehreren Jahren gelacht hatte. Schon wieder so ein Quacksalber der mir irgend ein Schrott erzählt über psychologische Zusammenhänge, dachte ich mir damals. Und hab das Buch in mein Bücherregal abgestellt. Obwohl ich schon immer eine Vorliebe hatte für solche Ratgeber musste ich meistens bei der Lektüre feststellen, dass es ein alltagsfernes „Gebabbel“ von irgendwelchen Beratern war, die Geld dafür bekamen Seminare abzuhalten, die eigentlich keiner braucht.

Aber einige dieser Bücher waren doch wirklich gut und so habe ich inzwischen zahlreiche dieser Ratgeber. Einige waren aber auch echt schlecht und wie gesagt dieses eine zählte ich damals zu den schlechten. Aber nur aufgrund dieses einen Satzes den ich vor einer Woche noch mal ins Gedächtnis durch das Lesen bekommen hatte, finde ich dieses Buch jetzt eigentlich spitze. Nachdem ich es komplett durchgelesen hatte und ich darüber nachdachte (was damals vielleicht mein Fehler war, ich hatte nicht nachgedacht), muss ich feststellen: Der Autor hat zwar eine einfache Erkenntnis, aber eine richtige.

Es ist alles Deine Entscheidung!

Und jetzt noch wichtiger: Dein Leben heute basiert auf Deinen Entscheidungen in der Vergangenheit!

Und das stimmt. Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen. Der Autor hat hier mehrere Beispiele, die ich sehr gut finde. Teilweise sind sie zwar recht banal, aber das ist Ansichtssache. Das Leben ist ja oft auch banal. Die einfache Entscheidung jetzt diese Diät durchzuziehen, kann mich die nächsten Monate und Jahre sehr viel zufriedener machen mit meinen Körper. Das sollte doch eigentlich genug Antrieb sein, um solch eine Diät durchzuhalten.

Ich hatte auch schon öfter solche Diäten durchgezogen – nicht diese aber andere – und hatte auch hier 10-15 Kilo abgenommen. Ich konnte das Gewicht auch teilweise recht lange halten. Also nicht nur Monate, sondern tatsächlich ein bis zwei Jahre bevor es aber wieder beständig nach oben ging. Da ich von Natur aus ein relativ eitler Mensch bin, kann ich damit aber nicht leben und muss dann eben wieder abnehmen. Oft habe schon darüber nachgedacht, dass es doch eigentlich völlig egal ist, ob man mehr Gewicht hat oder weniger und ich persönlich habe auch nie irgendjemand verurteilt, der Übergewicht hat. Absoluter Quatsch. Ich finde jeder sollte so leben wie er möchte.

Aber die Crux der Geschichte ist der, dass die meisten eben nicht so leben möchten. Oder zumindest einige davon. Und ich bin ja auch einer davon, ich möchte gern einen schlanken Körper, der durchtrainiert ist, aber ich bin nicht bereit die entsprechenden Entscheidungen zu treffen und die entsprechenden Handlungen zu tun. Denn nur bei mir sind es ja tatsächlich nur 10 bis 15 Kilo. Dann habe ich mein Idealgewicht mit ca. 9 % Körperfettanteil und könnte eigentlich zufrieden sein.

Aber diese lächerlichen 10 Kilo schleppe ich jetzt schon seit Monaten ja fast seit Jahren mit mir rum und ärgere mich jedes Mal wenn ich in den Spiegel schauen. Also die Konsequenz meiner Entscheidung keine Diät zu machen und zu viel zu essen ist, dass ich zu viel wiege und mich darüber (jeden) Tag ärgere. Vor allem wenn ich mal wieder eine Hose kaufen muss und feststelle dass ich in 36 kaum reinpasse. Das kotzt mich an! Aber dann geht’s nach Hause oder zum Restaurant und es wird wieder gegessen.

Etwas Sorge wegen der wenigen Kalorien während der Stoffwechselkur habe ich schon!

Diese Gedanken schwirren mir auf der ganzen Fahrt zur Arbeit eine halbe Stunde durch den Kopf. Mir ist schon bewusst, dass die ersten Tage extrem schwer werden. Aufgrund des Lesens von mehreren Erfahrungsberichten und meine eigenen Erfahrungen mit Hungerkuren in der Vergangenheit, weiß ich, dass der Körper extrem reagieren kann bei einem Kalorienentzug. Letztendlich will der Körper den Status Quo aufrechterhalten. Und dafür jagen die Hormone und die Botenstoffe durch den Körper und peinigt uns mit Heißhungerattacken und Schwindelanfällen. Naja, bis jetzt wie gesagt noch kein Problem nach den zwei Tagen, aber ich weiß schon dass sich das ändern wird.

Ich beschließe, dass ich dem Rat des Autors befolgen werde und meiner Freundin Claudia ihren Satz mir einprägen werde. Wenn man sein ganzes Leben betrachtet, dann ist wirklich alles eine Konsequenz aus den eigenen Entscheidungen. Natürlich hat man einmal Glück und einmal Pech und es gibt viele externe Faktoren die einen aus der Bahn werfen können. Aber wenn man es rein reduziert, dann stimmt das schon. Und vor allem sind hier die vielen „Nicht-Entscheidungen“, die Konsequenzen haben.

Ich habe mich nicht dafür entschieden etwas zu tun und deswegen muss ich später die Konsequenz tragen. Das kennt jeder. Und andersrum auch: ich habe mich für etwas entschieden und später musste die Konsequenz tragen. Klingt abstrakt, kann man aber auf verdammt viele Lebenssituationen eins zu eins übertragen. Gerade wenn ich mir bei vielen Leuten immer das Gejammer über dieses oder jenes Problem in der Familie anhöre, dann habe ich mir schon oft gedacht: na dann ändere es einfach. Aber diese Konsequenzen wollen viele nicht tragen, deshalb treffen sie keine Entscheidung. So leben sie in ihrem Leben und sind eigentlich nicht wirklich glücklich, aber sie müssen zumindest keine klare Entscheidung treffen.

Denn jede Entscheidung hat natürlich positive aber auch negative Konsequenzen.

Oft sind es erstmal negative Konsequenzen und die positiven Konsequenzen kommen erst später. Gerade in diesen Fällen bleibt man oft beim Status Quo. Bei der Arbeit parke ich auf meinem Parkplatz und gehe bewaffnet mit meinen Plastickdosen und meinem stillen Wasser in mein Büro.

Mittags 12:30 Uhr – Mittagessen

Normalerweise hätte ich jetzt schon 2-3 Kaffee mehr gedrunken. Aber heute nicht. Heute Morgen wars mein Kaffee Zuhause und das war’s. Einen zweiten Kaffee werde ich mir erst am Nachmittag gönnen. So nehme ich jetzt meine fünf Globuli und hole meine Plastikdosen aus dem Kühlschrank. Denn ganz kaltes Putenbrustfleisch will ich auch nicht unbedingt essen. Eine halbe Stunde später esse ich dann gegrillte Putenbrust mit Eisbergsalat und einem speziellen Dressing aus erlaubten Gewürzen.

Nachdem ich ja vorher zwei Ladetage hatte, fühle ich mich nach dem Essen richtig satt und eigentlich auch recht wohl. So verrichte ich meine Arbeit und gönne mir um 17:00 Uhr einen Kaffee mit Zucker Ersatzstoff Erythritol.

18:30 Uhr fünf Globuli vor dem Abendessen

Nach einer halben Stunde esse ich einen Magerquark Magerstufe (0,1% Fett) mit ein paar frischen Himbeeren.

Eigentlich sehr lecker denke ich mir und ich denke: daran kann ich mich gewöhnen. Doch die trockene Putenbrust muss ich noch ein bisschen mit erlaubten Gewürzen verfeinern und auch das Salatdressing ist noch nicht wirklich zum Schreihen gut. Ich bin also noch nicht wirklich hundertprozentig vorbereitet denke ich mir und beschließe dass ich das in den nächsten Tagen verbessern muss.

Abends spreche ich mit meiner Frau und wir tauschen unsere Erfahrung mit unserem ersten Tag aus. Fazit ist das wir beide das recht locker durchziehen konnten, was ja auch kein Wunder ist nach den beiden vorherigen Festtagen. Aber zu meinem Glück ist meine Frau auch schon auf die Idee kommen das man das Dressing für den Salat verbessern könnte. Ich erwähne es nicht, dass ich auch schon darüber nachgedacht habe und bin froh dass sie das übernimmt. Denn Kochen ist nun wahrlich nicht meine Stärke und sie kann das eigentlich sehr gut.

Wir nehmen die zweite Portion Kapseln zu uns um ca. 20:00 Uhr.

Später am Abend vor dem Zubettgehen wir wieder 20 Minuten nichts getrunken, dann fünf Globuli und dann wieder 20 Minuten nichtst trinken. Ich habe tatsächlich den ganzen Tag nur stilles Wasser getrunken was mich echt verwundert, weil das eigentlich meine größte Sorge war. Ich hab die letzten Jahre fast ausschließlich Coca-Cola light und Kaffee getrunken. Ich weiß natürlich, dass das nicht besonders gesund ist aber ich habe sie auch mit zahlreichen anderen süßen Getränken kombiniert :-).

Also Fakt ist, Wasser ist mein natürlicher Feind im Mund. Ich schwimme zwar gern darin, kann reines Wasser aber vom Geschmack eigentlich überhaupt nicht ausstehen. Deswegen hatte schon die ganzen letzten Wochen eigentlich die meiste Angst davor, auf meine Cola und den Kaffee zu verzichten. Den Kaffee kann ich mir zumindest ein bis zweimal am Tag erlauben, aber eben keine Cola.

Als stilles Wasser habe ich übrigens nach vielen versuchten stillen Wassern aus diversen Supermärkten mich für das stille Wasser von Little (Saskia) entschieden. Das schmeckt mir persönlich tatsächlich am besten und ich hab daheim ca. 20 Flaschen gebunkert. In meinem Test der verschiedenen Mineralwasser ohne Kohlensäure, also stillem Wasser, habe ich so ziemlich in jedem Supermarkt so ziemlich jedes stilles Wasser ausprobiert und die meisten konnte ich nicht wirklich trinken.

Aber das liegt wie gesagt daran, dass ich überhaupt kein stilles Wasser mag. Das stille Wasser Saskia von Lidle ist es auch nicht unbedingt so das ich es liebe, aber ich kann es aushalten. Mal sehen wie lange noch.

Alexander

Seit über 4 Jahren beschäftige ich mich nun mit der hCG Diät. Erst habe ich die Diät selber getestet und damit 17 kg abgenommen. Um mich selber zu motivieren habe ich gleichzeitig www.hcg-diaet-buch.de gestartet, und jeden Diättag in meinem Tagebuch festgehalten. Seitdem unterstütze ich auf meinem kleinen Blog andere Diäthaltende und liefere Infos rund um die "Hollywood Diät" Mehr Infos über mich findet ihr hier.

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27 Kommentare

  1. Hallo Alex,
    Erstmal großes Kompliment für deinen Blog. Immer wenn ich unsicher bin, schaue ich was du dazu geschrieben hast, das hilft mir wirklich sehr, ohne deinen Blog hätte ich warscheinlich gar nicht angefangen.
    Bin jetzt bei Tag 2 der Diät und hatte heute morgen tatsächlich 2,1 kg abgenommen, mehr als ich an den Ladetagen zugenommen hatte.
    Ich bin 1,72 und wog zu Beginn 79,8 kg und heute waren es tatsächlich 77,8 kg.
    Noch eine Frage, ich trinke hauptsächlich Mineralwasser und Früchtetee, ist die Kohlensäure denn so schlimm?
    LG Marion
    Ich mag einfach kein stilles Wasser.

    1. Hallo Marion,

      das mit der Kohlensäure hat mich auch verdutzt gehabt, und ich habe deswegen ein wenig recherchiert bei Beginn meiner Diät. Ich habe gerade noch mal nachgelesen und es scheint wohl so zu sein, dass Mineralwasser mit Kohlensäure im KörperZusätzlich säurebildend wirkt, hingegen stilles Wasserbasis wirkt. Gerade bei einer Diät wird der Körper sauer, weil durch den Abbau der Fettdepots viele gespeicherte Säuren freigesetzt werden. Diese Fettsäuren sorgen eben für ein saures Milieu, was nicht sehr gesund ist. Kann ich schlecht beurteilen, aber scheint wohl so zu sein. Ein anderes Argument was ich immer gefunden habe war das Kohlensäure Appetit anregend wirkt. Aber auch dazu habe ich keine eigene Meinung ehrlich gesagt, weil es nur geraten wäre.

      Der Erfinder der Diät, Dr. Simeons, hat schon damals eben darauf hingewiesen, dass man stilles Wasser benutzen soll. Ich hab mich einfach mal dran gehalten. Ich „hasse“ stilles Wasser :) inzwischen kann ich es sehr gut trinken. Ist vielleicht ein positiver Nebeneffekt der Diät :)

      Aber ich weiß Deine Bedenken hatte ich auch. Das war für mich sogar die größte Sorge, dass ich keine Cola light mehr trinken durfte :-) inzwischen kriege ich das Zeug nicht mehr runter, was sicher nicht meiner Gesundheit schadet.

      Liebe Grüße, Alex

  2. Hallo Alex,
    Danke dir für deinen Blog. Es ist super interessant zu lesen, wie es dir mit dieser Diät ging. Ich hab auch schon gefühlt alle Diäten durch und versuche es jetzt mit der HCG. Die 2 Ladetage habe ich hinter mir und heute am 1. Diättag geht es mir super schlecht. Mein Magen rebelliert und ich beschränke mich tatsächlich heute auf Kamillentee, die Tropfen (habe mich für Tropfen statt Globulies entschieden) und die, von dir empfohlenen Ergänzungsmittel. Bestimmt geht es mir morgen besser und ich kann dann die leckeren Rezepte ausprobieren.
    Gruß Petra

  3. Hallo,
    Heute hört endlich das „in sich reinschaufeln“ auf. Waage 107,3 kg. Oh mann,was ist wenn das alles ein Scherz ist, denk ich mir, dann bin ich am Boden zerstört. Ich nehme die Globulis, danach die übrigen Präparate, danach der Kaffee mit Xucker. Also er schmeckt echt zuckerähnlich, selbst meine Frau findet den Geschmack nicht so schlimm wie bei anderem Süßstoff. Gegessen wird 1 Portion Seelachsfilet, gegrillt, dazu 1 Schüssel gemischten Salat. Lecker! Gegen Abend gab’s 250g magerquark mit TK Früchten. Spät abends nochmal 1 Proteinshake mit Flohsamenschalen, gegen den Hunger in der Nacht.

  4. Hallo Alex,
    ich habe nun auch mit der HCG Diät begonnen, ich bin 43 Jahre alt 173 cm groß und wiege nun leider 74,6 kg! Habe die beiden Ladetage allerdings schon hinter mich gebracht. Gestern war dann also mein erster Diättag. Ich habe tatsächlich keine Gelüste und halte mich an 3 Mahlzeiten mit höchstens 500 Kalorien. Keine Kohlenhydrate, kein Fett. Also habe ich mich heute auf die Waage getraut und habe 500 Gramm zugenommen! Nun bin ich total frustriert…Mache seit 2 Jahren sehr viel Sport (seit einer Woche aber gerade nicht) und habe schon sämtliche Diäten hinter mir…Nichts zu machen, kein Gramm will runter…
    Mache ich wohl etwas falsch? Soll ich aufgeben? Ist diese Diät nicht für jeden geeignet?
    Danke…Gruß Rebecca

  5. Guten Morgen Alex: habe da so ein Problem (oder bin ich zu doof?)…ich möchte Deine Diätberichte verfolgen, vom 1. tag weiter…..wenn ich bis zu Ende lese, komme ich nicht automatisch durch Klick zu nächstem folgendem Tag….stimmt`s? Also heisst das wieder nach oben scrollen und im Menu nächste Bericht klicken…Oder geht`s einfacher?

    1. Hallo Ivana,

      Da hast Du recht. Da habe ich tatsächlich gar nicht drüber nachgedacht :-) Bis jetzt hat das auch noch nie jemand geschrieben. Aber es wäre schon sehr viel besser für alle Leser, wenn weiterführende Links zum nächsten Tag da wären.

      Werde ich bei vorhandener Zeit mal in der Zukunft einbauen. Danke für den guten Tipp. Liebe Grüße Alex

  6. Hi Alex,
    wie viel darf man denn an den Ladetagen zu sich nehmen? Ich habe mich schon einmal mit dem Thema vertraut gemacht, bin aber allerdings nie zu dem Entschluss gekommen dies durchzuziehen. Jetzt habe ich mir allerdings ein Datum ausgesucht, an dem ich anfangen will!
    Ich hab allerdings in manch anderen Foren gelesen, dass nur eine bestimmte Anzahl an Kalorien an den Ladetagen aufgenommen werden soll – zwar mehr als genug, aber immer eine Begrenzung. Ist das hier überhaupt von nöten?
    Danke für deine Antwort! :)

    1. Also ich habe keine Kalrienbegrenzung gesetzt, aber Du wirst merken, dass es automatisch erfolgt. Wenn man auf einmal so viel essen darf, dann vergeht einem schon am Abend des ersten Tages die Lust. Aber auf jeden Fall die Fresstage machen. Die helfen Dir definitiv über die ersten 1 bis 2 Diättage hinweg. Und der Anfang ist am schwierigsten.
      Lg Alex

  7. Hallo du,
    danke für deinen Blog.
    Ich selbst habe noch echt Bedenken. Das liegt aber vor allem daran, dass ich kaum fleischfreie Rezepte finde (Fisch wär ja schon in Ordnung) und kaum Angaben zu Mengen und zur Einnahme der Globuli. Ich fühle mich noch sehr verunsichert und zögere noch das Buch zu kaufen, weil ich Bedenken habe, ob es sich lohnt, wenn ich eh kein Interesse an fleischhaltigen Rezepten habe. – Was denkst du?
    LG

  8. Hi, ich bin an Diättag 1 und wühle mich dabei durch deinen Blog (grosses Lob an dich an dieser Stelle!!).

    Meine größte Sorge ist aktuell das stille Wasser…
    Muss man wirklich stilles Wasser trinken? Was macht das für einen Unterschied, ob das Wasser still ist oder mit Spudel? Ist doch beides Wasser…
    Normal trinke ich immer Saftschorlen, da ich irgendeinen Geschmack im Mund brauche um genug zu trinken!

    1. Hallo Tina,

      danke für Dein nettes Lob :-)
      Das stille Wasser war auch meine größte Sorge. Das habe ich in meinem Diättagebuch ausführlich kundgetan und hatte richtig Panik davor ab sofort stilles Wasser trinken zu müssen. Allerdings war es dann erstaunlich einfach und ich trinke heute noch viel stilles Wasser. Nicht nur, aber sehr viel. Saftschorle kannst Du während der HCG Diät leider nicht trinken, denn entweder Du hast Fructose da drin oder Du hast Süßstoff drin. Beides ist während der HCG Diät unbedingt zu vermeiden. Versuchs mit dem stillen Wasser und probier ein paar verschiedene aus. Denn auch wenn man’s nicht glauben möchte: die stillen Wasser schmecken tatsächlich ziemlich unterschiedlich. Mein Favorit war dann das Saskia vom Lidl.

      Liebe Grüße Alex

  9. Der 1. Diättag war (glücklicherweise) kein Problem. Gewundert habe ich mich morgens, dass ich trotz Völlerei relativ wenig zugenommen hatte… aber mehr war nicht drin…
    Am frühen Nachmittag setzten leichte Kopfschmerzen ein, aber dass hatte ich fast erwartet. Ein Hungergefühl hatte ich den kompletten Tage nicht, obwohl abends ein Familienfest mit vielen Köstlichkeiten lockte (alles Kopfsache). Gehe zufrieden (und gesättigt !!!) zu Bett…

  10. Hallo Alex! Bin ich FROH, diese Seite gefunden zu haben. Ich danke Dir für Deine unglaublich große Mühe, uns an deinem Experiment teilhaben zu lassen, deine kritischen Recherchen und wunderbar humorvollen Sichtweisen… nicht zuletzt für die kinderleichte Verlinkung zu den Produkten. Ich bin alleinerziehende und vollberufstätige Mutter von 3 Kindern…und Stress ist bekanntlich ein Dickmacher…jedenfalls meiner. Ich habe mich entschieden, diese Diät zu machen und dem ganzen adipösen Fett Adieu zu sagen. Bislang fühlte ich mich damit sehr allein gelassen…keiner zum Austauschen oder Motivieren! DAMIT IST JETZT SCHLUSS! ICh fühle mich nicht mehr allein. VON GANZEM HERZEN DANKE DAFÜR! Ich starte HEUTE und freue mich nun darauf. Kannst du mir bitte noch einen Tipp/ Rezept zu Deinem Salatdressing geben? Vielen Dank und herzliche Grüße! Silke

      1. Hallo Alexander,
        auch ich habe es nun endlich geschafft und bin gestartet! Ich befinde mich mitten im zweiten Diättag – und grundsätzlich geht es mir gut, aber ich fiiiiiinde einfach kein Rezept für ein Salatdressing, das mir schmeckt… *jammer* Darf ich Dich auch noch einmal anbetteln, doch das Rezept für Dein Dressing einzustellen? *lieb-guck* Mit allem anderen kann man sich ja irgendwie helfen, aber beim Dressing bin ich aufgeschmissen, da find ich nix…

        DAAANKESCHÖN und ganz liebe Grüße,
        Sonja

        1. Hallo Sonja,

          mach ich. Kommt jetzt in meine Rezepterubrik. Dank einer lieben Blogleserin habe ich jetzt einige gute Rezepte mit Phasenangaben. Ich pflege die nach und nach ein :)

          Lg Alex

  11. Hallo Alex und alle anderen.
    Werde versuchen an jeden deiner Tage meine Erfahrungen zu schildern…
    Diät Phasen Tag 1:
    Gestartet bin ich mit einem fiesen Gewicht von 90,4 kg. Zu gut gepolstert an den bekannten Stellen. Die Diät hatte ich letzten Sommer schon mal begonnen und nach 3 Tagen abbrechen müssen, weil mein Kreislauf im Keller war, Kopfschmerze und Übelkeit mich quälten. Da hatte ich in 3 Tagen 2,4 kg abgenohmen die aber zügig wieder drauf waren. War wohl viel Wasser.
    Nun teste ich das halt noch mal. Ich werde aber eine kleine Sonderklausel für mich einführen: wenn es mir schlecht geht, erlaube ich mir ein Knusperbrot mit Hauchdünn Marmelade. Das sind nicht mal 50 kcal zusätzlich. Aber ich hatte was Süsses und der Magen ist etwas gefüllt. Mal sehen wie oft ich das brauche.
    Heute gab es zum Frühstück den Apfel, zum Mittag 100g Mix Salat aus Tüte mit 75g Hühnerbrust. Abends dann 2 kleine Frikadellen und einen Kohlrabi. Fast die 500kcal eingehalten! :)
    Bis jetzt geht’s mir gut! Hatte nur Abends beim zum Bett gehen Hunger! Grosses Glas Wasser dann ging es! :)

  12. Hallo Alexander:-)
    Danke erstmal für dein Diät Tagebuch. Erst dadurch hab ich mich motiviert gefühlt das auszuprobieren. Ich bin jetzt mit dem 5. Tag durch und weil ich jeden Tag deinem Tagebuch folge habe ich heute irgendwie das Bedürfnis dir das auch mitzuteilen;)
    Darum zurück auf Seite 1 und die versäumten Tage nachholen. Also nicht wundern.
    Die Ladetage waren irgendwie anstrengend muss ich sagen. Aber das Kilo am nächsten Tag war schön Motivation genug um den ersten Tag der Diät direkt zu genieße. :-D
    Lieben Gruß
    Sabrina

  13. „Mit der Gewissheit, dass meine Muskelzellen jetzt prall gefüllt sind kann ich mich ein wenig abregen und gehe davon aus das vielleicht von diesen 1,8 kg maximal 500 kg Fett ist.“
    Hallo!
    500 kg Fett? Danke für deine Antwort!!!
    Ich gehe dein Weg-bin bei 2. Tag-Ladetag-schwer, schwer!!

    1. Ja, das ist echt übel mit den Ladetagen. Aber 7000 kcal brauchst du um 1 kg fett zuzulegen. Mit dem normalen Kalorenverbrauch von ca 2000 bis 3500 (je nach Person), also 9000 bis 10500 Kalorien. So viel kann keiner fast essen an einem Tag. An zwei Tagen schon garnicht. So kann mann sich beruhigen :))

      Ist ja auch nach 2 bis 3 Diättagen komplett weg und noch mehr..

      Viel Erfolg, Alex

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